Ärzte Zeitung online, 21.07.2009

Fast jeder zweite Erwerbstätige muss Samstagsdienst schieben

WIESBADEN (dpa). Rund die Hälfte der Erwerbstätigen arbeitet zumindest ab und zu auch samstags. Die Quote sei in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 41,4 Prozent auf 48,6 Prozent im Jahr 2008 gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit.

26,7 Prozent gaben an, ständig oder regelmäßig auch samstags zu arbeiten, 21,9 Prozent mussten nur gelegentlich samstags arbeiten. Die Samstagsarbeit ist bei Männern mit 52,2 Prozent weiter verbreitet als bei Frauen mit 44,4 Prozent. Sonntagsarbeit ist nach Angaben des Amtes dagegen seltener: 14,2 Prozent arbeiteten ständig oder regelmäßig an Sonntagen, weitere 14,5 Prozent gelegentlich. Die Daten stammen aus dem Mikrozensus, für den im Laufe des Jahres 2008 rund ein Prozent der Haushalte befragt worden war.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »