Ärzte Zeitung online, 21.07.2009

US-Pharmakonzern Merck & Co verzeichnet Gewinnrückgang

WHITEHOUSE STATION (dpa). Der US-amerikanische Pharmakonzern Merck & Co hat im zweiten Quartal bei einem leichten Umsatzrückgang weniger verdient als im Vorjahr. Bei dem vor der Übernahme des Konkurrenten Schering-Plough stehenden Arzneimittelherstellers sank der Gewinn von 1,768 (1,245 Milliarde Euro) auf 1,556 Milliarden US-Dollar (1,096 Milliarden Euro).

Das teilte die im amerikanischen Leitindex Dow Jones (DJIA) gelistete Merck & Co am Dienstag in Whitehouse Station im US-Bundesstaat New Jersey mit. Dennoch konnte der Konzern die Markterwartungen übertreffen.

Das Ergebnis pro Aktie vor Sonderposten verringerte sich zwar von 0,86 auf 0,83 US-Dollar (0,58 Euro). Analysten hatten im Schnitt aber nur mit 0,77 US-Dollar gerechnet. Wegen belastender Währungseffekte sank der Umsatz um drei Prozent auf 5,9 Milliarden US-Dollar. Konzernchef Richard T. Clark sieht sich bei der Milliardenübernahme von Schering-Plough weiterhin im Zeitplan und bekräftigte den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr.

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