Ärzte Zeitung online, 29.09.2009

Siemens will bei Gesundheitstechnik noch mehr einsparen

MÜNCHEN/LONDON (dpa). Der Siemens-Konzern will in seiner Sparte Gesundheitstechnik in den kommenden Jahren mehr einsparen als geplant. Der Sektor Healthcare habe sich in der Krise vor allem dank Einsparungen gut geschlagen, sagte der Chef des Segments, Hermann Requardt, am Dienstag auf einer Unternehmenskonferenz in London.

Die Integration der in den vergangenen Jahren übernommenen Unternehmen Diagnostic Products, Bayer Diagnostics und Dade Bahering komme gut voran. Von den durch die Integration angepeilten Kostensenkungen in Höhe von 500 Millionen Euro bis Ende 2010 habe Siemens bereits zwei Drittel erreicht, sagte Requardt. Darüber hinaus rechne der Konzern mit weiteren Einsparungen in Höhe von 100 Millionen Euro bis 2011. Im Gegenzug veranschlagt Siemens für den Umbau im kommenden Jahr Kosten von bis zu 100 Millionen Euro.

Im gesamten Sektor will Siemens außerdem bei den Ausgaben für Berater und Informationstechnik sparen sowie die Zahl der Geschäftseinheiten und den Kreis der Lieferanten verkleinern. Wie ein Sprecher auf Anfrage sagte, sollen die Beraterkosten bis 2010 auf 45 Millionen Euro sinken. Dies wären knapp 40 Prozent weniger als 2008. Bei der Informationstechnik will Siemens Healthcare im gleichen Zeitraum elf Prozent weniger ausgeben und so auf Ausgaben von 350 Millionen Euro kommen.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10787)
Organisationen
Bayer (1119)
Siemens (558)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »