Ärzte Zeitung, 12.10.2009

Forscher rechnen 2010 mit 1,3 Prozent Wachstum

BERLIN (dpa). Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat für 2010 für die Bundesrepublik ein Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent vorausgesagt. Gleichzeitig forderten die Forscher die künftige Bundesregierung zu einem klaren Kurs bei der Haushaltssanierung auf.

"Es muss um Zukunftsausgaben und nicht um Steuergeschenke gehen", sagte DIW-Präsident Klaus Zimmermann am Montag in Berlin. Durch Steuerausfälle und teure Konjunkturpakete werde das Defizit in diesem Jahr 75 Milliarden Euro und 2010 sogar 125 Milliarden Euro betragen. An einer Erhöhung der Mehrwertsteuer führt nach Ansicht des DIW deshalb kein Weg vorbei.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »