Ärzte Zeitung online, 12.11.2009

Rossmann vom Dumping-Vorwurf freigesprochen

DÜSSELDORF (dpa). Die Drogerie-Kette Rossmann ist vom Vorwurf des illegalen Preis-Dumpings freigesprochen worden. Das Unternehmen habe Werbekosten-Zuschüsse der Marken-Industrie auf die beworbenen Produkte anrechnen dürfen, befand das Düsseldorfer Oberlandesgericht am Donnerstag.

Bei dieser Kalkulation habe Rossmann die Markenartikel nicht wie behauptet unter dem Einkaufspreis verkauft. "Das ist ein Freispruch erster Klasse", sagte der Vorsitzende Richter des Oberlandesgerichts Düsseldorf, Heinz-Peter Dicks, am Donnerstag. Unternehmer Dirk Roßmann (63) wertete das Urteil als "Sieg für Millionen Verbraucher in Deutschland".

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