Ärzte Zeitung online, 12.11.2009

Rossmann vom Dumping-Vorwurf freigesprochen

DÜSSELDORF (dpa). Die Drogerie-Kette Rossmann ist vom Vorwurf des illegalen Preis-Dumpings freigesprochen worden. Das Unternehmen habe Werbekosten-Zuschüsse der Marken-Industrie auf die beworbenen Produkte anrechnen dürfen, befand das Düsseldorfer Oberlandesgericht am Donnerstag.

Bei dieser Kalkulation habe Rossmann die Markenartikel nicht wie behauptet unter dem Einkaufspreis verkauft. "Das ist ein Freispruch erster Klasse", sagte der Vorsitzende Richter des Oberlandesgerichts Düsseldorf, Heinz-Peter Dicks, am Donnerstag. Unternehmer Dirk Roßmann (63) wertete das Urteil als "Sieg für Millionen Verbraucher in Deutschland".

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10923)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »