Ärzte Zeitung, 16.12.2009

Zahl der Stellen im Gesundheitswesen wächst in Hamburg

HAMBURG (di). Das Gesundheits- und Sozialwesen wird für den Arbeitsmarkt in Hamburg immer wichtiger. Im Herbst waren 79 800 Menschen aus der Hansestadt in diesem Sektor beschäftigt, dies entspricht einer Steigerung um 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

"Kein anderer Wirtschaftszweig hat Zuwachsraten bei der Beschäftigung wie die Gesundheits- und Sozialwirtschaft", sagte Gesundheitssenator Dr. Dietrich Wersich. Trotzdem sind weiterhin aber auch Stellen offen. Der Agentur für Arbeit Hamburg sind etwa 550 freie Arbeitsstellen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich gemeldet. "Die Chancen auf eine qualifizierte Berufs- oder Schulausbildung oder auf einen Job sind im Bereich der Pflege und Gesundheit hervorragend. Über 4800 Hamburger Betriebe dieser Branche sorgen für feste Beschäftigungsverhältnisse und sichere Einkommen", sagte Rolf Steil, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Hamburg.

Im laufenden Jahr hat die Arbeitsagentur 287 Arbeitslose zu Gesundheits- und Pflegeassistenten sowie 25 zu staatlich anerkannten Altenpflegern qualifiziert und zu einer neuen Stelle verholfen. Die Agentur hat für die Weiterbildungen 1,3 Millionen Euro investiert. Steil appellierte zugleich an die Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, bedarfsgerecht auszubilden:  "Die eigens ausgebildeten Fachkräfte sind besonders wertvoll."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Schnelltests - meist ein Fall für die GOÄ

Schnell und medizinisch sinnvoll – aber von gesetzlichen Krankenkassen meist nicht bezahlt: Laborschnelltests liegen im Trend. Für Hausärzte sind sie oft auch eine Selbstzahler-Option. mehr »