Ärzte Zeitung online, 18.12.2009

200 Millionen Euro für die apoBank

BERLIN (ava). Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) bekommt eine neue Garantiezusage in Höhe von 200 Millionen Euro vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

Um Wertpapiere mit einem Volumen von 300 Millionen Euro abzusichern, garantiert der Verbund mit 200 Millionen Euro für mögliche Ausfälle. Die restlichen 100 Millionen Euro muss die apoBank selbst übernehmen. Durch die Hilfe steigt die Eigenkapitalquote, die zuletzt von 12,8 auf 9,5 Prozent gesunken war, auf mehr als 10 Prozent.

Bereits seit August bürgt der BVR mit 120 Millionen Euro für zwei verbriefte Wertpapiere der apoBank; die Garantie läuft am Sonntag ohne Inanspruchnahme aus.

Die Garantie ist Teil des Sechs-Punkte-Programms, das die apoBank im November beschlossen hat.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »