Ärzte Zeitung online, 22.12.2009

Dräger schließt Standort in den Niederlanden

LÜBECK (dpa). Der Dräger-Konzern wird im Zuge von Einsparmaßnahmen einen Standort in den Niederlanden mit 120 Beschäftigten schließen. Die defizitäre Produktion von Geräten für die Notfall- und Heimbeatmung werde von Best nach Lübeck verlegt.

Das teilte der Hersteller von Medizin- und Atemschutztechnik am Dienstag in der Hansestadt mitDamit werde der Standort Lübeck gestärkt, ebenso wie durch den Neubau eines Produktions- und Logistikgebäudes für ein anderes Geschäftsfeld. Die Wettbewerbsposition des Gesamtkonzerns verbessere sich.

Im laufenden Jahr werde Dräger wie geplant nachhaltige Einsparungen von 35 Millionen Euro jährlich erreichen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »