Ärzte Zeitung online, 28.12.2009

Pflegeheime und weitere Immobilien lassen Hochtief-Kasse klingeln

ESSEN (dpa). Deutschlands größter Baukonzern Hochtief, der sich unter anderem im Krankenhausbau engagiert, hat mit Immobilienverkäufen zum Jahresende 550 Millionen Euro eingenommen. Dabei seien Immobilien, Projekte und Grundstücke an "überwiegend bedeutenden Immobilienstandorten in Deutschland" verkauft worden, teilte die Hochtief AG am Montag in Essen mit.

"Wir haben unser Pulver in diesem Jahr bewusst trocken gehalten und nicht unter Wert verkauft. Wir erzielen trotz Wirtschaftskrise im Jahresendgeschäft unsere Preise", sagte Rainer Eichholz, Sprecher der Geschäftsführung von Hochtief Real Estate.

Neben unbebauten Grundstücken in Ballungszentren wie Berlin oder Nürnberg wurden auch fertiggestellte Projekte wie vier Pflegeheime in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen veräußert. Käufer der Immobilien mit insgesamt 312 Pflegeplätzen ist der Lebensversicherer Swiss Life.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »