Freitag, 10. Februar 2012
Ärzte Zeitung online, 30.12.2009

PVS Rhein-Ruhr fördert Stipendienprogramm der RWTH Aachen

AACHEN (maw). Als langjähriger Partner der Medizinischen Fakultät unterstützt die Privatärztliche VerrechnungsStelle Rhein-Ruhr/Berlin-Brandenburg (PVS) ein neues Stipendienprogramm der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Gefördert werden. wie das Unternehmen mitteilt, überdurchschnittliche Leistungen und individuelle Begabungen der Studierenden im Aachener Modellstudiengang Medizin.

Die PVS habe für ihr Engagement laut Mitteilung mit der RWTH Aachen einen adäquaten Partner gefunden, weil sie ihren Studierenden sehr gute Ausbildungsbedingungen ermögliche, was diverse Preise und Auszeichnungen belegten. Im Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) 2009 konnte sich der Aachener Modellstudiengang Medizin gut platzieren und hält einen Spitzenplatz in NRW. Überhaupt schnitten die Modellstudiengänge im Fachbereich Medizin hier deutlich besser ab, als die herkömmliche Medizinerausbildung.

Das neue Stipendienprogramm der RWTH wurde zum Wintersemester 2009/2010 gestartet. Unterstützt und bezuschusst vom NRW-Wissenschaftsministerium werden besonders begabte Medizinstudenten mit einem leistungsbezogenen und einkommensunabhängigen Stipendium. Kern des Stipendienmodells sei die Zusage der Landesregierung, Studierende mit monatlich 150 Euro aus Mitteln des kürzlich eingerichteten Matching Funds zu unterstützen -wenn Wirtschaftsunternehmen den Betrag in gleicher Höhe beisteuern. Die 300 Euro werden maximal bis zum Ende der Regelstudienzeit gezahlt.

NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart möchte über eine Bundesrats-Initiative erreichen, dass dieses Fördermodell bundesweit flächendeckend ausgedehnt wird. Einen entsprechenden Beschluss hat die Landesregierung kürzlich bereits gefasst. Im Koalitionsvertrag der neuen schwarz-gelben Bundesregierung ist die geplante Einführung dieses Modells bereits berücksichtigt.

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