Ärzte Zeitung online, 27.01.2010

Johnson & Johnson blickt zuversichtlich auf das Geschäftsjahr 2010

NEW BRUNSWICK (dpa/ger). Beim US-amerikanischen Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson läuft das Geschäft wieder rund. Dank Übernahmen, Partnerschaften und neuer Produkte sieht Konzernchef William Weldon das Unternehmen auch weiter auf Wachstumskurs.

Das sehr breit aufgestellte Healthcare-Unternehmen Johnson & Johnson ist in Deutschland unter anderem mit seiner Pharmatochter Janssen-Cilag vertreten, aber auch im Bereich Medizinprodukte (unter anderen Ethikon, Ortho Clinical Diagnostics). Aus dem Hause kommen aber auch bekannte Konsum-Marken wie Penaten-Creme und Bebe-Hautpflege.

Im Schlussquartal 2009 stieg der Umsatz um neun Prozent auf knapp 16,6 Milliarden US-Dollar (11,8 Milliarden Euro). Vor allem im Ausland wuchs der Konzern. Im Heimatmarkt dagegen musste Johnson & Johnson in seiner wichtigen Medikamenten-Sparte einen Dämpfer einstecken. Die USA versuchen seit einiger Zeit, ihre Gesundheitsausgaben zu begrenzen. Statt teurer Originalpräparate verschreiben die Ärzte jetzt auch dort verstärkt Generika.

Unterm Strich verdiente Johnson & Johnson im vierten Quartal 2,2 Milliarden Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch 2,7 Milliarden US-Dollar Gewinn gemacht. Nun aber drückten nach eigenen Angaben Kosten für den Umbau des Unternehmens in Höhe von 852 Millionen US-Dollar das Ergebnis. Mittelfristig soll die Neuaufstellung aber Milliardenbeträge einsparen.

Im laufenden Jahr solle sich dies schon bemerkbar machen. Mit einem Gewinn je Aktie von 4,85 bis 4,95 US-Dollar (3,44 bis 3,51 Euro) will Johnson & Johnson das Ergebnis des Jahres 2009 von 4,40 Dollar je Aktie toppen.

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