Ärzte Zeitung online, 09.02.2010

Google will Facebook und Twitter Konkurrenz machen

NEW YORK (dpa). Der Internet-Konzern Google will seinen E-Maildienst um Funktionen erweitern, die Online-Netzwerke wie Facebook und Twitter populär gemacht haben.

Die Nutzer von GMail und Googlemail sollen demnächst auch kleine Botschaften und Status-Meldungen in Echtzeit an ihre Kontakte verschicken und deren Nachrichten beobachten können, berichtete das "Wall Street Journal" am Montag unter Berufung auf informierte Personen. Dabei wolle Google auch seine Video-Plattform YouTube sowie die Foto-Site Picasa in den neuen Dienst einbinden.

Der Angriff auf Twitter und Facebook ist vermutlich auch Gegenstand einer Veranstaltung auf dem Google-Campus in Mountain View am Dienstag (Ortszeit), zu dem der Suchmaschinengigant kurzfristig Journalisten und Analysten eingeladen hat.

Die schnellen Kurznachrichten sind ein Trend, der die Kommunikation im Internet immer stärker prägt. So wurde der stete Strom der "Updates" immer wichtiger für die inzwischen rund 400 Millionen Facebook-Nutzer, die so über das Leben ihrer Online-Freunde auf dem Laufenden bleiben. Twitter wuchs 2009 schnell und hat nach neuesten Schätzungen zwischen 25 und 30 Millionen Nutzer - die Zahlen gehen jedoch zum Teil weit auseinander.

Google ging bereits auf die Entwicklung ein: Twitter-Nachrichten tauchen inzwischen immer häufiger in Echtzeit bei Suchanfragen auf.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. Offenbar fällt es aber schon Kindern schwer, ihre Bewegungsmuster zu ändern. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethische Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »