Ärzte Zeitung, 16.02.2010

Generika-Hersteller Teva wächst mit großen Schritten

JERUSALEM (dpa). Teva hat im vierten Quartal 2009 einen Rekordumsatz von 3,8 Milliarden US-Dollar erzielt (2,8 Milliarden Euro). Das seien 33 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte der weltgrößte Generikaanbieter am Dienstag in Jerusalem mit. Der Gewinn stieg auf 379 Millionen Dollar. Vor einem Jahr verzeichnete das Unternehmen noch ein Fehlbetrag von 694 Millionen Dollar.

Die positive Entwicklung geht zum Teil auf die Übernahme des US-Konkurrenten Barr Pharmaceuticals im Jahr 2008 zurück. Die Eingliederung von Barr habe zu einer positiven Entwicklung bei den Erlösen geführt, hieß es. Besonders deutlich sei der Effekt in den USA, Russland, Polen, Deutschland und Kroatien.

Allein mit Copaxone® (Glatirameracetat) zur Behandlung bei MS erzielte das Unternehmen 2009 einen Erlös von 2,8 Milliarden Dollar (plus 25 Prozent). Im Gesamtjahr 2009 stieg der Umsatz um 25 Prozent auf 13,9 Milliarden Dollar. Der Gewinn kletterte auf zwei Milliarden Dollar.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10489)
Krankheiten
Multiple Sklerose (1067)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »