Ärzte Zeitung online, 02.03.2010

Pharmahersteller Stada mit Gewinnsprung

BAD VILBEL (dpa). Der Pharmahersteller Stada hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr deutlich gesteigert. Unter dem Strich wurden 100,4 Millionen Euro verdient, das ist rund ein Drittel mehr als im Vorjahr, wie das im MDax notierte Unternehmen am Montag in Bad Vilbel bei Frankfurt auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

Die Dividende soll nach dem Vorschlag des Vorstands um 3 auf 55 Cent je Stammaktie steigen. Die Ausschüttungsquote würde damit von 40 auf 32 Prozent sinken.

Die Gewinnsteigerung wurde bei einem gesunkenen Umsatz von rund 1,57 Milliarden Euro erreicht. Die vorläufigen Erlöse lagen laut einer Mitteilung rund fünf Prozent unter denen aus dem Vorjahr. Der Rückgang sei auf Währungseinflüsse und Änderungen im Portfolio zurückzuführen, heiß es.

Der auch in Osteuropa aktive Generikahersteller sieht seine künftige Entwicklung auch abhängig von der Währungsentwicklung des russischen Rubel und des serbischen Dinar.

Der Vorstand kündigte an, die Nettoverschuldung des Unternehmens weiter zurückführen zu wollen. Die endgültige Bilanz will das Unternehmen am 30. März vorstellen.

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