Ärzte Zeitung, 08.03.2010

Mit Koffein im Shampoo darf geworben werden

KARLSRUHE (nös). Hersteller von koffeinhaltigen Shampoos dürfen mit dem Hinweis darauf werben. Das hat der Bundesgerichtshofs (BGH) im Fall von Alpecin® entschieden.

Dem Hersteller war zuvor vom Oberlandesgericht Hamm verboten worden, mit dem Hinweis auf Koffein zu werben. Der BGH stellte nun klar, dass eine einzige Studie genügt, diesen werbenden Hinweis zu rechtfertigen.

Az.: I ZR 23/07

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10658)
Arzneimittelpolitik (6907)
Organisationen
BGH (907)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »