Ärzte Zeitung online, 10.03.2010

Basels Affen ziehen zum Pharmakonzern

BASEL (dpa). Zoo-Affen im Pharmakonzern - Bauarbeiten am Affenhaus des ältesten Schweizer Zoos machen es möglich. Gorillas und Schimpansen aus dem Basler Zoo werden beim Novartis- Konzern vorübergehend Asyl finden.

Er sei überglücklich, dass eine Basler Lösung für die Unterbringung der Affen gefunden wurde, sagte Zoo-Direktor Olivier Pagan am Mittwoch.

Die Affen könnten so auch im Exil in Familienverbänden zusammenbleiben und vom vertrauten Zoo-Personal betreut werden. In einem der zahlreichen Novartis-Gebäude in Basel - der genaue Ort wird nicht genannt - mietet der Zoo ein ganzes Stockwerk an.

Hintergrund des "Affen-Umzugs" sind Bauarbeiten am Affenhaus im ältesten Schweizer Zoo. Es wird bis 2012 für rund 28 Millionen Franken (19 Millionen Euro) erweitert und saniert. Die Zoo-Verantwortlichen wollen den Primaten im Exil mit noch mehr Beschäftigungsmöglichkeiten und Spielen Abwechslung verschaffen. Die sieben Orang Utans des Zoos haben ihren Umzug schon hinter sich: Sie wurden Mitte Dezember nach Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen) transportiert, wo sie für zwei Jahre eine neue Heimat gefunden haben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »