Ärzte Zeitung, 23.03.2010

MedTech: Auch Branchenferne zeigen Interesse

STUTTGART (maw). Heute öffnet in Stuttgart die Fachmesse Medtec Europe 2010. Bis einschließlich Donnerstag können sich Unternehmen, die zum Beispiel als Zulieferer am Einstieg in die Medizintechnik interessiert sind, bei der German Medical Technology Alliance (GMTA) am Stand 479 in Halle 4 über die Chancen und Risiken beim Einstieg in den Markt der Medizintechnik informieren.

Nach Angaben der GMTA, eines Zusammenschlusses von fünf Kompetenzzentren im Bereich der Medizintechnik, gilt die Branche als krisensicher. Wie die Organisation festgestellt hat, wollen immer mehr

Unternehmen, die in der Branche bislang noch nicht aktiv sind, neue Angebote dahingehend ausrichten. Ob Kunststoffe und Metallwaren, Lasertechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Elektronik und Mechatronik - der Markt für Medizintechnik umfasst die unterschiedlichsten Branchen.

Viele Unternehmen, die bisher als Zulieferer für die Automobil- und Sachgüterindustrie tätig waren und von der Wirtschafts- und Finanzkrise stark getroffen wurden, denken vermehrt darüber nach, mit ihrem Angebot und ihren Leistungen in den Markt für Medizintechnik einzusteigen.

Grund für die Attraktivität des Marktes sei neben der ständigen Modernisierung und Prozessoptimierung im Gesundheitswesen die schlichte Tatsache, "dass medizintechnische Leistungen nun einmal jederzeit gebraucht werden, und dass aufgrund der demografischen Entwicklung die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen in der Zukunft weiter ansteigen wird", erklärt GMTA-Vorstandschef Dr. Ludger Schnieder.

www.messe-stuttgart.de

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10923)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »