Ärzte Zeitung, 06.04.2010

Wyeth-Geschäftsführer scheidet aus

BERLIN/MÜNSTER (eb). Nach der Übernahme von Wyeth durch Pfizer im Oktober 2009 ist der deutsche Geschäftsführer Dr. Timm Volmer (48) aus der Geschäftsführung von Wyeth Pharma ausgeschieden. Volmer war seit April 2004 Mitglied der Geschäftsleitung von Wyeth in Deutschland. Dr. Andreas Penk, Vorsitzender der Geschäftsführung von Pfizer Deutschland und Wyeth Pharma, dankte Dr. Volmer insbesondere für seine engagierte und ausgesprochen kooperative Mitarbeit während der Zusammenführung der beiden Unternehmen in Deutschland.

Unter der Leitung von Dr. Timm Volmer baute Wyeth Pharma als forschender Hersteller die Vertragsstrategie mit Kassen konsequent aus. Mehr als 30 Prozent des Portfolios werden nun mit Arzneimittelverträgen abgedeckt, wodurch den Patienten das innovative Arzneimittelsortiment zu bevorzugten Konditionen zur Verfügung steht. 

Timm Volmer: "Mir war es besonders wichtig, Ärzte, Apotheker und Kostenträger für eine neue transparente und professionelle Partnerschaft zum Nutzen für die Patientenversorgung zu gewinnen."
Pfizer erzielte im Geschäftsjahr 2008 weltweit einen Umsatz in Höhe von rund 48,3 Milliarden US-Dollar. Seit dem 16. Oktober 2009 ist Wyeth ein Unternehmen der Pfizer-Gruppe. Wyeth ist ein pharmazeutisches Unternehmen, das im Jahr 2008 22,8 Milliarden US-Dollar umgesetzt und 3,4 Milliarden US-Dollar in eigene Forschungsaktivitäten investiert hat. Weltweit beschäftigt das zusammengeführte Unternehmen mehr als 100 000 Mitarbeiter. 

In Deutschland befinden sich die Unternehmen von Pfizer an fünf Standorten: Berlin, Düsseldorf, Freiburg, Illertissen und Karlsruhe. Wyeth hat Standorte in Münster/Westfalen und Würselen. Pfizer beschäftigt in Deutschland rund 3800 Mitarbeiter und hat 2008 einen Umsatz von 1,4 Milliarden Euro erwirtschaftet. Wyeth erzielte 2008 in Deutschland einen Umsatz von 670 Millionen Euro und beschäftigt rund 800 Mitarbeiter.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10481)
Organisationen
Pfizer (1335)
Wyeth (342)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »