Ärzte Zeitung online, 28.04.2010

In Deutschland weiter wenig Unternehmensgründer

NÜRNBERG (dpa). In Deutschland werden weit weniger Unternehmen gegründet als in vergleichbar hoch entwickelten Ländern. Im stark von der Wirtschaftskrise gezeichneten Jahr 2009 seien 2,2 Prozent der 18- bis 64-Jährigen gerade dabei gewesen, sich selbstständig zu machen.

Weitere 1,9 Prozent hätten während der vergangenen dreieinhalb Jahre eine Firma gegründet, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg am Mittwoch mit.

Damit belege Deutschland unter 20 vergleichbaren Staaten den 15. Platz. Vor allem in Norwegen, der Schweiz und den USA machten sich mit Abstand mehr Menschen selbstständig als hierzulande. Schlusslichter in der Studie des IAB und des Instituts für Wirtschafts- und Kulturgeographie der Universität Hannover sind Belgien und Japan.

Für die repräsentative Untersuchung waren in Deutschland mehr als 6000 Menschen befragt worden. Insgesamt wurden 2009 gut 180 000 Interviews in 54 Ländern durchgeführt.

Kurzfassung der Studie

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10589)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sterberate sinkt

Seit 1988 wurden in der EU Millionen Todesfälle vermieden, weil Krebs verhindert oder früh erkannt und geheilt werden konnte. Obwohl die Sterberate insgesamt sinkt, sind Forscher vor allem bei Frauen alarmiert. mehr »

Gericht verwehrt Witwe das Sperma ihres Mannes

Ein Paar wünscht sich sehnlichst ein Kind. Weil es nicht klappt, setzt es auf künstliche Befruchtung. Doch dann stirbt der Ehemann nach einer Herztransplantation. Hat seine Witwe nach seinem Tod Anspruch auf sein Sperma? mehr »

Warum Hauptmann nicht gegen Gassen antritt

12.53 hDer saarländische KV-Chef Dr. Gunter Hauptmann wird nicht für den KBV-Vorsitz kandidieren. Der Grund: Ein Neuanfang sei nicht realistisch. mehr »