Ärzte Zeitung online, 04.05.2010

Übernahme von Wyeth lässt Pfizer-Gewinn einbrechen

NEW YORK (dpa). Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer hat im ersten Quartal beim Umsatz von der Übernahme des US-Konkurrenten Wyeth profitiert. Wegen der mit der Übernahme verbundenen Kosten ging der Gewinn unter dem Strich allerdings um 26 Prozent auf 2,026 Milliarden Dollar zurück, wie der Branchenprimus am Dienstag mitteilte. Beim Umsatz stand mit 54 Prozent ein sattes Plus auf 16,75 Milliarden Dollar in der Bilanz.

Für das laufende Geschäftsjahr peilt Pfizer-Chef Jeff Kindler einen Umsatz von 67 bis 69 Milliarden Dollar an, während das Ergebnis pro Aktie vor Sonderposten 2,10 bis 2,20 Dollar betragen soll. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Anstieg auf 2,18 Dollar je Aktie und beim Umsatz mit 68,06 Milliarden Dollar. 2009 war das Ergebnis pro Aktie vor Sonderposten auf 2,02 Dollar nach 2,42 Dollar im Vorjahr gefallen.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10652)
Organisationen
Pfizer (1347)
Wyeth (342)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »