Ärzte Zeitung online, 12.05.2010

Stada mit kräftigem Gewinnanstieg

BAD VILBEL (dpa). Der Arzneimittelhersteller Stada ist mit einem kräftigen Gewinnanstieg ins neue Geschäftsjahr gestartet. Der Konzerngewinn erhöhte sich im ersten Quartal um 17 Prozent auf 28,1 Millionen Euro, wie der MDax-Konzern am Mittwoch in Bad Vilbel mitteilte.

"Trotz der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen in einzelnen nationalen Märkten liegen die Ertragskennzahlen im ersten Quartal am oberen Ende unserer Erwartungen", erklärte Vorstandschef Hartmut Retzlaff.

Die Umsätze kletterten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 395,7 Millionen Euro. Dabei profitierte Stada von der Erholung im zweitwichtigsten Markt Russland und von der Nachfrage im Kerngeschäft Generika. Das Unternehmen bekräftigte, auch im Gesamtjahr 2010 werde ein Umsatzplus erwartet. Zahlen wurden dazu nicht genannt. 2009 hatte Stada 1,57 Milliarden Euro erlöst und mit 100 Millionen Euro ein Drittel mehr verdient.

Stada ist in der Vergangenheit durch Übernahmen gewachsen und will nun die Kosten sowie die Verschuldung reduzieren. Zum Ende des ersten Quartals lag die Nettoverschuldung bei 880 Millionen Euro, Ende 2009 waren es noch 899 Millionen Euro. Stada-Aktien legten bis zum Mittag um 3,7 Prozent auf 31,70 Euro zu und lagen damit im oberen Feld des MDax.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10653)
Personen
Hartmut Retzlaff (49)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »