Ärzte Zeitung online, 10.08.2010

AstraZeneca zahlt für Vergleich fast 200 Millionen Dollar

NEU-ISENBURG (reh). Der Pharmakonzern AstraZeneca hat sich in den USA in einem Rechtsstreit um das Schizophrenie-Therapeutikum Seroquel (Quetiapin) jetzt auf einen 198-Millionen-Dollar (ca. 149 Mio. Euro) schweren Vergleich geeinigt.

Wie das Unternehmen mitteilt, wurden damit 17 500 Klagen beigelegt. Weitere 2900 Klagen wurden laut AstraZeneca zurückgewiesen.

Auswirkungen auf die Prognose für den Kerngewinn in diesem Jahr habe der Vergleich nicht. Nach Unternehmensangaben werde weiterhin ein Kerngewinn je Aktie von 6,35 bis 6,65 US-Dollar angepeilt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »