Ärzte Zeitung online, 12.08.2010

Siemens gewinnt 132-Millionen-Auftrag für Medizintechnik

MÜNCHEN (reh). Das Gesundheitsministerium der spanischen Region Murcia hat Siemens Healthcare einen Auftrag über 132 Millionen Euro für Medizintechnik, Service und Finanzierung erteilt. Ausgestattet würden zwei Krankenhäuser in der Region, teilt das Unternehmen mit.

Insgesamt mehr als 100 Bildgebungssysteme, darunter Computertomographen, Mammographie-Systeme und Ultraschallgeräte, will Siemens in den beiden neuen Häusern der Region installieren. Dabei sorge das Unternehmen über einen Zeitraum von 15 Jahren dafür, dass die Krankenhäuser stets mit aktueller Medizintechnologie arbeiten. Das schließe sowohl die Instandhaltung als auch eine Innovationsgarantie mit ein. Das heißt, die Systeme werden in vereinbarten Zeitabständen gegen das jeweils neueste Modell einer Produktserie ausgetauscht.

Siemens kümmert sich zum Teil auch um die Finanzierung, da sich das Unternehmen im Rahmen einer Public Private Partnership - also einer öffentlich-privaten Partnerschaft - an dem Projekt beteiligt. Die Finanzierungslösung für die Erstausstattung mit Medizintechnik und für die regelmäßigen technologischen Aktualisierungen habe Siemens Financial Services entwickelte, heißt es in einer Pressemitteilung.

Bis Ende 2010 sollen die beiden betroffenen Krankenhäuser, das Krankenhaus Cartagena und Mar Menor mit ihren insgesamt mehr als 1000 Betten fertig gestellt sein.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »