Ärzte Zeitung online, 30.09.2010

Rodenstock-Chef geht nach geplatzter Übernahme

MÜNCHEN (dpa/eb). Nur zwei Tage nach der geplatzten Übernahme durch die Beteiligungsgesellschaft Trilantic muss sich Deutschlands größter Brillenhersteller Rodenstock einen neuen Chef suchen. Das Unternehmen teilte am Donnerstag in München mit, dass Olaf Göttgens Rodenstock auf eigenen Wunsch verlasse.

Damit bestätigte der Brillenhersteller einen Bericht der Online-Ausgabe des "Handelsblatts". Am Dienstag hatten der Rodenstock-Eigentümer Bridgepoint und Trilantic ihre Gespräche über einen Verkauf des Unternehmens abgebrochen. Bridgepoint kündigte an, mit den Banken eine langfristige Kapitalstruktur für das verschuldete Unternehmen zu sichern.

Das "Handelsblatt" hatte berichtet, dass der Grund für Göttgens Abgang Konflikte mit dem Rodenstock-Eigentümer Bridgepoint sein könnten. Das Vertrauensverhältnis zwischen beiden Seiten sei zerrüttet, berichtet das Blatt unter Berufung auf Branchenkreise.

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