Ärzte Zeitung online, 01.10.2010

Teva schließt AWD-Werk in Radebeul

ULM/RADEBEUL (dpa). Der israelische Pharmakonzern Teva schließt seinen Standort AWD Radebeul sowie zwei weitere Werke. Dafür werde die Produktion in den Werken des Generikaherstellers Ratiopharm am Standort Ulm ausgebaut, teilte der Konzern am Freitag mit.

Insgesamt sind 600 Mitarbeiter betroffen, allein 300 bei AWD.pharma in Radebeul. Betriebsratschefin Karin Roßberg kündigte Widerstand an. "Wir halten an unserem Konzept zum Erhalt des Standortes fest", sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. "Wir haben die Arbeitgeber für die kommende Woche zu einem ersten Sondierungsgespräch eingeladen." Aber auch Kampfmaßnahmen seien nicht ausgeschlossen.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10787)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »