Ärzte Zeitung online, 18.10.2010

Philips schafft Gewinnsprung - Umsatz wächst aber kaum

AMSTERDAM (dpa). Der niederländische Elektronikkonzern Philips hat im dritten Quartal vor allem dank der Profitabilität seines Gesundheits- und Lichtgeschäfts ein kräftiges Gewinnplus erzielt. Das Umsatzwachstum indes schwächte sich wie vom Unternehmen angekündigt ab.

Zwischen Juli und Ende September sei der Erlös auf vergleichbarer Basis um 1 Prozent auf 6,16 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Unterm Strich blieben Philips 524 Millionen Euro, nach 176 Millionen Euro vor einem Jahr.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Firmenwerte (EBITA) verdoppelte sich nahezu von 344 Millionen Euro auf 648 Millionen Euro. Das EBITA wurde mit Kosten für den Konzernumbau und übernahmebedingte Aufwendungen von 40 Millionen Euro belastet, vor einem Jahr waren es noch 125 Millionen Euro.

Mit Blick auf die Umsatzentwicklung im laufenden Quartal blieb Vorstandschef Gerard Kleisterlee vorsichtig. Der deutsche Philips-Rivale Siemens will seine Bilanz für die Zeit zwischen Juli und September und das Geschäftsjahr 2009/10 am 11. November vorlegen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »