Ärzte Zeitung, 25.10.2010

MedTech vor Engpass bei seltenen Rohstoffen?

FRANKFURT /MAIN (maw). Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) sieht die Versorgung der deutschen Elektroindustrie mit wichtigen Rohstoffen in Gefahr, nachdem China in diesem Jahr die Ausfuhr Seltener Erden drastisch von 60 000 auf 38 000 Tonnen reduziert hat. Für 2011 sei nicht ausgeschlossen, dass die Volksrepublik ihre Ausfuhren weiter drosselt.

Seltene Erden wie Samarium, Scandium, Yttrium, Neodym, Dysprosium und Lanthan werden besonders in den Hightech-Produkten der Elektro- - und damit auch der Medizintechnikindustrie - verarbeitet.

Dazu gehören starke Permanentmagnete für den Antrieb von Motoren in Hybrid- und Elektromotoren ebenso wie wiederaufladbare Batterien, Leuchstoffröhren, Flachbildschirme, Handys, Glasfaserkabel oder Röntgengeräte und Computertomografen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »