Ärzte Zeitung, 08.11.2010

Vivantes eröffnet neues Pflegehaus in Berlin

BERLIN (eb). Die Vivantes Forum für Senioren GmbH hat nach eineinhalb Jahren Bauzeit das neue Hauptstadtpflegehaus John F. Kennedy in Alt-Wittenau eröffnet. Das Beratungs- und Betreuungszentrum mit 180 Pflegeplätzen verfüge über einen gerontopsychiatrischen Bereich und sei spezialisiert auf die Betreuung älterer Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Demenz und Depression.

Insgesamt seien rund 13 Millionen Euro in die neue Einrichtung investiert worden.G eschäftsführer Dieter Wopen erklärt das Konzept hinter der umfassenden medizinischen und therapeutischen Versorgung im Haus John F. Kennedy: "Wir arbeiten im Konzernverbund eng mit dem benachbarten Vivantes Humboldt-Klinikum zusammen. Unsere Bewohner müssen in der Regel nicht ins Klinikum gehen, sondern die Ärzte besuchen sie vor Ort."

Zum Angebot der Einrichtung gehöre auch eine Kurzzeitpflege, die Angehörige bei der Betreuung pflegebedürftiger Familienmitglieder unterstützt. Mehr als einhundert Mitarbeiter kümmern sich um die pflegerischen und organisatorischen Belange der Bewohner.

Im Haus JFK gibt es Einkaufsmöglichkeiten, einen Blumenstand, einen Friseursalon und ein Studio für Maniküre und Pediküre. Auch eine Praxis für Krankengymnastik und Ergotherapie ist in das Haus integriert, so Vivantes.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »