Ärzte Zeitung, 29.11.2010

Deutsche Konjunktur in Weihnachtsstimmung

BERLIN (eb). Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erwartet einen unverändert starken Anstieg der deutschen Wirtschaftsleistung bis zum Jahresende. Das preis- und saisonbereinigte Bruttoinlandsprodukt werde im letzten Quartal voraussichtlich um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zulegen, so die Volkswirte.

Dieses Ergebnis runde das konjunkturelle Geschehen im ersten Jahr nach dem stärksten Produktionseinbruch der deutschen Nachkriegsgeschichte eindrucksvoll ab. Begleitet wird die aktuelle Entwicklung von einer deutlichen Verbesserung zahlreicher Stimmungsindikatoren.

Insbesondere in der gewerblichen Wirtschaft werden derzeit Rekordumfragewerte registriert, die inzwischen über dem Stand des letzten Aufschwunges liegen. Auch das Konsumentenvertrauen zeigt einen anhaltenden Aufwärtstrend.

"Bleibt die Tendenz bestehen, wird der private Verbrauch immer mehr zum Motor des Wirtschaftswachstums", sagte DIW-Konjunkturexperte Vladimir Kuzin. "Allerdings könnte die anhaltende Schuldenkrise im Euroraum die Konsumlaune nachhaltig verschlechtern".

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »