Ärzte Zeitung online, 27.12.2010

CompuGroup Medical stärkt Geschäft in Österreich

KOBLENZ (maw). Der Healthcare-IT-Anbieter CompuGroup Medical (CGM) hat nach eigenen Angaben die restlichen Anteile am österreichischen Unternehmen HCS (Health Communication Service) erworben. Über sein österreichisches Tochterunternehmen systema hält der Konzern seit 2006 bereits 50 Prozent der Anteile. Für 2010 wird ein Umsatz von rund zwei Millionen Euro erwartet.

HCS mit Stammsitz im österreichischen Steyr ist laut CGM ein führender Anbieter im Bereich der elektronischen Befundübermittlung, des elektronischen Bild- und Datentransfers, Patientenzuweisung sowie für Workflowlösungen für die integrierte Versorgung. Außerdem stellt das Unternehmen Ärzteportale bereit. CGM ist bereits seit vier Jahren an HCS beteiligt.

Mit der Übernahme der restlichen Anteile könne das Produktportfolio nun vollständig in den Konzern integriert werden. Mit fünf Tochterunternehmen in Österreich zähle CGM bereits heute zu den größten IT-Anbietern in der österreichischen Gesundheitsbranche. Das Unternehmen vernetzt Haus-, Fach- und Krankenhausärzte. Die Systeme unterstützen alle ärztlichen und organisatorischen Tätigkeiten. Zum Kundenkreis zählen mehr als 4500 Arztpraxen und über 140 stationäre Einrichtungen.

"Bei Krankenhausinformationssystemen sind wir bereits Marktführer in Österreich." bekräftigt CGM-Vorstandsvorsitzender Frank Gotthardt. "Mit HCS bauen wir unsere Präsenz im Bereich der Vernetzungslösungen weiter aus. Unser Ziel ist es, Leistungserbringer im österreichischen Gesundheitssystem Sektor übergreifend zu vernetzen. Insbesondere bei der Umsetzung wichtiger ELGA Applikationen und Workflows wird HCS eine entscheidende Bedeutung zukommen", so der Unternehmenschef abschließend.

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