Ärzte Zeitung online, 03.02.2011

Gewinneinbruch bei GlaxoSmithKline

LONDON (dpa). Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline hat im abgelaufenen Geschäftsjahr wegen teurer Rechtsstreitigkeiten einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen.

Auch die Konkurrenz durch Nachahmer-Medikamente (Generika) habe dazu geführt, dass das Ergebnis vor Steuern um 52 Prozent auf 4,5 Milliarden Pfund (5,3 Mrd Euro) schrumpfte, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Umsatz blieb mit 28,4 Milliarden Pfund auf Vorjahresniveau.

Besonders der US-Markt im Einbußen im zweistelligen Prozentbereich macht dem Pharmahersteller Kopfschmerzen. Dagegen gab es in den Schwellenländern ein kräftiges Wachstum.

Auf dem deutschen Markt ist GlaxoSmithKline unter anderem für seine Mundpflegeprodukte ("Odol", "Dr. Best") bekannt. Die Aktionäre sollen trotz der kränkelnden Gewinnentwicklung eine Finanzspritze erhalten: Die Dividende soll um sieben Prozent auf 65 Pence pro Aktie steigen.

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