Ärzte Zeitung online, 05.04.2011

Boehringer Ingelheim macht weniger Gewinn

INGELHEIM (dpa). Der zweitgrößte deutsche Pharmakonzern Boehringer Ingelheim hat im vergangenen Jahr wegen der Konkurrenz von Nachahmermedikamenten und Belastungen durch die Gesundheitsreform einen Gewinneinbruch verbucht.

Das Ergebnis nach Steuern sei um 50 Prozent auf 888 Millionen Euro gesunken, sagte Professor Andreas Barner, Sprecher der Unternehmensleitung, bei Vorlage der Bilanz am Dienstag in Ingelheim bei Mainz.

Barner berichtete über "deutliche Umsatzausfälle von währungsbereinigt rund 1,4 Milliarden Euro durch den Verlust der Exklusivität für drei wichtige Umsatzträger auf dem US-Pharmamarkt und den damit verbundenen Generika-Wettbewerb".

Der Umsatz des nicht börsennotierten Familienkonzerns lag 2010 mit 12,58 Milliarden Euro unter dem Niveau des Vorjahres (2009: 12,72).

Anhaltend hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung schmälerten das Betriebsergebnis, das um 15 Prozent auf 1,89 Milliarden Euro fiel.

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