Ärzte Zeitung online, 11.04.2011

Stellenabbau in Mercks Pharmasparte?

HAMBURG/DARMSTADT (dpa). Der Darmstädter Konzern Merck prüft nach Informationen der "Financial Times Deutschland" vom Montag offenbar den Abbau von Stellen in der Pharmasparte.

Dem Bericht zufolge seien in erster Linie Arbeitsplätze am Sitz der Pharmatochter Merck Serono in der Schweiz betroffen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Firmenkreise. Ein Merck-Sprecher wollte den Bericht am Montag zunächst nicht kommentieren.

Die Merck-Tochter Serono beschäftigt rund 17.000 Mitarbeiter. Insgesamt hat der Konzern weltweit mehr als 40.000 Beschäftigte. Der Bereich Pharma ist mit einem Anteil von zwei Dritteln am Umsatz deutlich größer als die Chemiesparte.

Von den vier Merck-Sparten ist Serono mit einem Umsatzanteil von 62 Prozent die größte. Merck will 2011 bei den Erlösen die Marke von zehn Milliarden Euro deutlich überschreiten.

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