Ärzte Zeitung online, 11.04.2011

Stellenabbau in Mercks Pharmasparte?

HAMBURG/DARMSTADT (dpa). Der Darmstädter Konzern Merck prüft nach Informationen der "Financial Times Deutschland" vom Montag offenbar den Abbau von Stellen in der Pharmasparte.

Dem Bericht zufolge seien in erster Linie Arbeitsplätze am Sitz der Pharmatochter Merck Serono in der Schweiz betroffen, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Firmenkreise. Ein Merck-Sprecher wollte den Bericht am Montag zunächst nicht kommentieren.

Die Merck-Tochter Serono beschäftigt rund 17.000 Mitarbeiter. Insgesamt hat der Konzern weltweit mehr als 40.000 Beschäftigte. Der Bereich Pharma ist mit einem Anteil von zwei Dritteln am Umsatz deutlich größer als die Chemiesparte.

Von den vier Merck-Sparten ist Serono mit einem Umsatzanteil von 62 Prozent die größte. Merck will 2011 bei den Erlösen die Marke von zehn Milliarden Euro deutlich überschreiten.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10923)
Organisationen
Merck (930)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »