Ärzte Zeitung, 20.04.2011

Mannheimer PKV: Mehr Einnahmen trotz weniger Kunden

MANNHEIM (acg). Die Mannheimer Krankenversicherung musste 2010 bei der Zahl der privat Vollversicherten Einbußen hinnehmen. Ende des Jahres waren dort 25.073 Personen vollversichert, 150 weniger als 2009. Auch bei den Kranken-Zusatzversicherungen war das Geschäft rückläufig.

Der Bestand an Verträgen ging um 589 zurück auf 56.365 Policen. Dass der eher kleine Versicherer 2010 trotzdem einen Anstieg der Bruttoprämien um 4,7 Prozent auf 113,5 Millionen Euro verbuchen konnte, liegt vor allem an Beitragsanpassungen.

Für Schäden, Schadenrückstellungen und Regulierungskosten gab das Unternehmen im vergangenen Jahr 78,9 Prozent der eingenommenen Prämien aus, im Vorjahr waren es 83,3 Prozent. Die Kosten für Provision und Verwaltung lagen bei 15,8 Millionen Euro, nach 17,1 Millionen Euro im Vorjahr.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »