Ärzte Zeitung online, 04.05.2011

Fresenius macht mehr Gewinn dank Kabi und FMC

BAD HOMBURG (dpa). Glänzende Geschäfte der Infusionssparte Kabi haben dem Medizinkonzern Fresenius im ersten Quartal einen kräftigen Gewinnanstieg beschert.

Vorstandschef Dr. Ulf Schneider erhöhte am Mittwoch den Konzernausblick sowie die Erwartungen für die Sparten Kabi und den Dialyse-Spezialisten Fresenius Medical Care (FMC).

Unter dem Strich sei der Konzerngewinn von Januar bis März um 43 Prozent auf 170 Millionen Euro nach oben geschnellt. Ein prozentual zweistelliges Umsatzplus bei Kabi und positive Währungseffekte ließen den Umsatz um neun Prozent auf 4,0 Milliarden Euro steigen.

In diesem Jahr sollen Umsatz und Gewinn nun stärker zulegen als bisher erwartet: Die Erlöse sollen währungsbereinigt um 7 bis 8 Prozent und das bereinigte Konzernergebnis um 12 bis 16 Prozent wachsen.

Bei der ebenso wie der Mutterkonzern im Dax notierten Tochter FMC stieg der Quartalsüberschuss um fünf Prozent auf 221 Millionen US-Dollar (rund 149 Millionen Euro), der Umsatz legte währungsbereinigt ebenfalls um fünf Prozent auf 3,036 Milliarden Dollar zu.

FMC-Vorstandschef Ben Lipps begründete die leichte Anhebung der Umsatzprognose auf jetzt mehr als 13 Milliarden US-Dollar mit der starken Geschäftsentwicklung zum Jahresauftakt und der Rücknahme einer Gebühr im US-Gesundheitswesen.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10481)
Organisationen
FMC (74)
Fresenius (293)
Personen
Ulf Schneider (51)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »