Ärzte Zeitung online, 16.05.2011

Takeda dementiert Nycomed-Deal

OSAKA (ck). Takeda hat eigenen Angaben zufolge keine Vereinbarung zur Übernahme der in Zürich ansässigen Nycomed getroffen.

Wie der japanische Pharmahersteller mitteilte, suche er zwar laufend nach Möglichkeiten, den Unternehmenswert durch strategische Investitionen zu steigern und evaluiere entsprechende Möglichkeiten.

Derzeit bestehe aber keine Notwendigkeit, etwas anzukündigen. Takeda habe sich immer an die Regeln der Publizität gehalten und werde dies auch weiterhin tun.

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf drei mit der Situation vertraute Personen berichtet, Takeda habe Interesse an dem Kauf von Nycomed. Die Unternehmen befänden sich bereits im fortgeschrittenen Verhandlungsstadium.

Der Abschluss der Transaktion könne bereits in der kommenden Woche erfolgen. Für die Übernahme sei ein Preis von acht Milliarden Euro bereits diskutiert worden. Das Geschäft könnte sich nach Informationen von Bloomberg sogar auf mehr als zehn Milliarden Euro belaufen.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10646)
Organisationen
Bloomberg (44)
Nycomed (130)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zeit für aggressive Maßnahmen

Viel Geschwätz, wenig Taten: Zeit für aggressive Weichenstellungen in der Diabetes-Prävention, meinen Fachleute. Sie fordern die Lebensmittel-Ampel und Steuern auf ungesunde Produkte. mehr »

Beim Thema Luftschadstoffe scheiden sich die Geister

Gesundheitliche Gefahren von Luftverschmutzung sehen Pneumologen vorrangig als ihr Thema an. Doch die Meinung der Fachärzte darüber ist nicht einhellig. Das zeigt sich auch im Vorfeld ihrer Fachtagung. mehr »

Patienten vertrauen auf Online-Bewertungen

In welche Praxis soll ich gehen? Ihre Entscheidung fällen Patienten zunehmend anhand von Online-Bewertungen – eine Chance für Ärzte, so eine neue Studie. mehr »