Ärzte Zeitung online, 20.05.2011

Stada geht in der Schweiz auf Einkaufstour

BAD VILBEL (dpa). Der Pharmahersteller Stada geht weiter auf Einkaufstour. Das im MDax notierte Unternehmen will das Generika-Geschäft der Schweizer Spirig Pharma AG übernehmen, teilte das Unternehmen im hessischen Bad Vilbel mit.

Der Vorstand der Stada Arzneimittel AG habe am Donnerstag beschlossen, konkrete Verhandlungen aufzunehmen, hieß es.

Dabei gehe es um 71 größtenteils verschreibungspflichtige Produkte. Die Nachahmermedikamente stünden für einen Jahresumsatz von etwa 45 Millionen Schweizer Franken (rund 35,8 Millionen Euro).

Werke sollen nicht übernommen werden. Eine endgültige Entscheidung soll innerhalb von drei Monaten fallen.

Stada hatte erst in der vergangenen Woche mitgeteilt, dem Aachener Schmerzmittelspezialisten Grünenthal für 360 Millionen Euro ein Paket von Markenprodukten und Vertriebsstrukturen für Märkte in Mittel- und Osteuropa sowie im Nahen Osten abkaufen zu wollen.

Spirig hatte zuletzt einen harten Sparkurs angekündigt, um den Druck auf die Gewinnspannen abzufedern.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10808)
Organisationen
Stada Arzneimittel (12)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »