Ärzte Zeitung online, 27.07.2011

Pharmakonzern Merck rutscht in die roten Zahlen

DARMSTADT (dpa). Der Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA ist im zweiten Quartal wegen Sonderbelastungen in Millionenhöhe in die roten Zahlen gerutscht.

Zudem senkte das neue Management am Mittwoch die Jahresprognose für das operative Ergebnis. Operativ brach das Ergebnis im zweiten Quartal von 326,2 Millionen Euro im Vorjahr auf Minus 11,4 Millionen Euro ein.

Nach Steuern wies das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 84 Millionen Euro aus. Im Vorjahr hatten noch 187 Millionen Euro in den Büchern gestanden. Beim Umsatz verbuchte Merck einen Anstieg um 15,7 Prozent auf 2,55 Milliarden Euro.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10923)
Organisationen
Merck (930)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »