Ärzte Zeitung online, 01.08.2011

Impfstoffe: Morphosys nutzt Merck & Co.

MÜNCHEN (eb). Der US-Pharmariese Merck & Co, in Deutschland als MSD Sharp & Dohme am Markt, wird in seiner Impfstoffforschung in Zukunft die Antikörperplattform der Morphosys AG nutzen. Das hat Morphosys am Montag bekannt gegeben.

Demnach hat die Geschäftseinheit für Forschungs- und diagnostische Antikörper AbD Serotec ihre bestehende Lizenzvereinbarung mit dem US-Pharmakonzern Merck & Co., Inc. erweitert, um die HuCAL GOLD®-Antikörpertechnik von MorphoSys einsetzen zu können.

Im Rahmen der Vereinbarung erhalte Merck zu Forschungszwecken Zugang zu HuCAL GOLD® mit der Option, die Zusammenarbeit auf die neueste Generation der Antikörperbibliotheken von MorphoSys HuCAL PLATINUM® zu aktualisieren.

MorphoSys‘ Geschäftseinheit für Forschungs- und diagnostische Antikörper AbD Serotec werde von Merck jährliche Lizenzgebühren für den Zugang zur HuCAL-Technologie erhalten sowie zusätzliche Zahlungen für Projekte im Bereich der klinischen Therapie- und Verlaufskontrolle. Weitere finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben.

"Wir begrüßen Mercks Entscheidung, die HuCAL-Technologie weiterhin auf der Forschungsseite einzusetzen, um die Entwicklung von Impfstoffen zu unterstützen. Dies ist ein deutliches Zeichen, dass die pharmazeutische Industrie nachhaltiges Interesse an unserer führenden Antikörperplattform hat", erklärte Dieter Feger, Senior Vice President und Geschäftsführer von AbD Serotec.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »