Ärzte Zeitung, 11.08.2011

CompuGroup mit Umsatzplus von 14 Prozent

KOBLENZ (reh). Trotz Restrukturierungskosten in den USA und der Akquisition des Apotheken-Software-Anbieters Lauer Fischer GmbH konnte die CompuGroup Medical AG auch im zweiten Quartal ein Umsatzplus verzeichnen.

Wie der Koblenzer E-Health-Anbieter mitteilt, stieg der Umsatz im Vergleich zum zweiten Quartal 2010 von 76,7 Millionen Euro auf nun 87,8 Millionen Euro - das ist ein Plus von 14 Prozent.

Die bereinigte Umsatzrendite liege mit 21 Prozent stabil auf Vorjahresniveau, so das Unternehmen. Zwar hätten einmalige Transaktionskosten im Zusammenhang mit der Akquisition von Lauer-Fischer sowie die bereits erwähnten Restrukturierungskosten in den USA das operative Ergebnis (EBITDA) im zweiten Quartal belastet.

Das um diese Sondereffekte bereinigte EBITDA stieg allerdings von 15,8 Millionen Euro im Vorjahr auf 18,2 Millionen Euro im zweiten Quartal 2011.

Das Unternehmen sieht sich gerade auch durch den Zukauf von Lauer-Fischer gut für die Fortsetzung seines Wachstumskurs aufgestellt.

Für das Gesamtjahr erwartet die CompuGroup Medical AG einen Konzernumsatz von 400 bis 410 Millionen Euro und ein operatives Konzernergebnis (EBITDA) von 75 bis 81 Millionen Euro.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10861)
Praxis-EDV (3828)
Organisationen
Medical (32)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Wie viel Fett und Eisen lastet auf Deutschlands Lebern?

Fettlebern sind hierzulande mittlerweile ein Massenphänomen, und auch die Eisenüberladung der Leber wird häufig festgestellt. Eine Studie der Uni Greifswald liefert jetzt Daten. mehr »

Pfleger lernen als "Robo Cop", wie sich Altern anfühlt

In einem Modellprojekt sollen junge Menschen mit Förderbedarf für die Altenpflege gewonnen werden: Sie erleben im Simulationsanzug das Altern am eigenen Leib und üben die Pflege an lebensgroßen Puppen. mehr »

Ausgaben-Weltmeister bei Zytostatika

Die Ausgaben für onkologische Arzneimittel in der ambulanten Versorgung sind seit dem Jahr 2011 massiv gestiegen und übertreffen deutlich die Kostensteigerungen aller anderen Arzneimittel ohne Rezepturen. Das geht aus dem Barmer-Arzneimittelreport 2017 hervor. mehr »