Ärzte Zeitung online, 15.08.2011

Euro steigt über 1,43 Dollar - Franken und Yen geben nach

FRANKFURT/MAIN (dpa). Der Euro ist zu Wochenbeginn über die Marke von 1,43 US-Dollar gestiegen. Händler begründeten die feste Tendenz mit der guten Stimmung am japanischen Aktienmarkt.

Am Montagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung in der Spitze 1,4317 Dollar und damit knapp einen Cent mehr als zum Wochenausklang. Ein Dollar war zuletzt 0,6985 Euro wert.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,4250 (Donnerstag: 1,4143) Dollar festgesetzt. Händler hegen die Hoffnung, dass die globalen Aktienmärkte ihren Erholungskurs am Montag fortsetzen, was dem Euro zugute kommen dürfte.

Der Schweizer Franken und der japanische Yen gaben am Morgen unterdessen spürbar nach. In den vergangenen Wochen hatten beide Währungen, die als "sichere Häfen" gelten, wegen der Börsenturbulenzen stark zugelegt. Hintergrund der zuletzt schwächeren Tendenz sind Erwartungen, dass die Schweiz und Japan verschärft gegen ihre starken heimischen Währungen vorgehen werden.

Der starke Franken und der hohe Yen-Wechselkurs stellen für die Länder mittlerweile ein großes Problem dar, da sie ihre Güter im Außenhandel verteuern.

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