Ärzte Zeitung online, 27.10.2011

BASF verdient weniger - wegen Libyen

LUDWIGSHAFEN (dpa). Der Ausfall libyscher Ölförderanlagen hat beim weltgrößten Chemiekonzern BASF im dritten Quartal zu einem Ergebnis-Rückgang geführt.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern (EBIT) und Sondereffekten sank von Juli bis September um 11,3 Prozent auf 1,964 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Ludwigshafen mitteilte.

Ohne den Produktionsausfall in Libyen hätte das EBIT vor Sondereinflüssen über dem Wert des Vorjahresquartals gelegen, hieß es weiter.

Unter dem Strich blieben 1,192 Milliarden Euro, nach 1,245 Milliarden Euro im Vorjahresquartal. Der Umsatz kletterte um 11,6 Prozent auf 17,607 Milliarden Euro.

BASF profitierte unter anderem von dem Kauf des Spezialchemiekonzerns Cognis. Für das Gesamtjahr 2011 peilt BASF weiterhin ein neues Spitzenergebnis an.

Die Ludwigshafener erwarten ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Sondereinflüssen sowie einen Umsatz deutlich über dem Vorjahr. Bei der Prognose rechnet BASF den Ausfall der Ölförderung in Libyen heraus.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10502)
Organisationen
BASF (113)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »