Ärzte Zeitung online, 02.01.2012

Grünenthal-Verkauf an Stada geplatzt

AACHEN (dpa). Der Verkauf des Mitteleuropa-Geschäfts des Aachener Pharmaherstellers Grünenthal an die Stada AG ist geplatzt.

Stada habe von dem vereinbarten Rücktrittsrecht Gebrauch gemacht, teilte Grünenthal am Montag mit. Die polnischen Wettbewerbsbehörden hätten nicht die Freigabe der vereinbarten Transaktion erteilt.

Grünenthal hatte mit Stada den Verkauf des Geschäftes in Osteuropa und dem Nahen Osten vereinbart. Die zur EU gehörenden Märkte Mitteleuropas inklusive Polen bleiben nach der Absage Stadas bei dem Aachener Familienunternehmen.

Nach Angaben von Stada reduziert sich der Kaufpreis damit von rund 360 Millionen auf etwa 152 Millionen Euro.

Grünenthal hatte im vergangenen Jahr mitgeteilt, das Osteuropa-Geschäft zugunsten einer Stärkung der Aktivitäten in Lateinamerika zu veräußern. Die beschlossene Strategie werde trotz der neuen Entwicklung "wie geplant fortgesetzt", teilte Grünenthal weiter mit.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10652)
Organisationen
Stada (36)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »