Ärzte Zeitung online, 02.01.2012

Grünenthal-Verkauf an Stada geplatzt

AACHEN (dpa). Der Verkauf des Mitteleuropa-Geschäfts des Aachener Pharmaherstellers Grünenthal an die Stada AG ist geplatzt.

Stada habe von dem vereinbarten Rücktrittsrecht Gebrauch gemacht, teilte Grünenthal am Montag mit. Die polnischen Wettbewerbsbehörden hätten nicht die Freigabe der vereinbarten Transaktion erteilt.

Grünenthal hatte mit Stada den Verkauf des Geschäftes in Osteuropa und dem Nahen Osten vereinbart. Die zur EU gehörenden Märkte Mitteleuropas inklusive Polen bleiben nach der Absage Stadas bei dem Aachener Familienunternehmen.

Nach Angaben von Stada reduziert sich der Kaufpreis damit von rund 360 Millionen auf etwa 152 Millionen Euro.

Grünenthal hatte im vergangenen Jahr mitgeteilt, das Osteuropa-Geschäft zugunsten einer Stärkung der Aktivitäten in Lateinamerika zu veräußern. Die beschlossene Strategie werde trotz der neuen Entwicklung "wie geplant fortgesetzt", teilte Grünenthal weiter mit.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10495)
Organisationen
Stada (32)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »