Ärzte Zeitung online, 15.05.2012

Merck macht weniger Umsatz

DARMSTADT (dpa). Der Pharma- und Chemiekonzern Merck hat im ersten Quartal wegen eines Umsatzrückgangs im ertragsreichen Chemiegeschäft weniger verdient.

Das Ergebnis nach Steuern sei um 48,7 Prozent auf 176,6 Millionen Euro eingebrochen, teilte der Dax-Konzern am Dienstag in Darmstadt mit. Im Vorjahr hatte Merck zudem noch einen einmaligen Gewinn aus einem Verkauf verbucht.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen vor Sonderposten fiel um 8,4 Prozent auf 674,9 Millionen Euro. Der Konzernumsatz kletterte dagegen um 3,2 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro.

Die Erlöse sollen im laufenden Geschäftsjahr bei rund 10,5 Milliarden Euro und damit leicht über dem Vorjahr liegen, präzisierte Konzernchef Karl-Ludwig Kley die Prognose.

Beim Ebitda vor Sondereinflüssen rechnet das Unternehmen mit 2,8 bis 2,9 Milliarden Euro. Merck hatte kürzlich Stellenstreichungen und Verlagerungen bei seiner Schweizer Biotech-Tochter Serono bekanntgegeben.

Der Darmstädter Traditionskonzern soll nach den Rückschlägen in der Pharmasparte und dem zunehmenden Wettbewerb im Geschäft mit Flüssigkristallen für Flachbildschirme, Handys und Notebooks auf mehr Effizienz getrimmt werden.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10490)
Organisationen
Merck (910)
Personen
Karl-Ludwig Kley (57)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Therapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »