Ärzte Zeitung, 18.07.2012

Fresenius bleibt bei Rhön am Ball

BAD HOMBURG (eb). Drei Wochen, nachdem der Erwerb der Rhön Klinikum AG durch Fresenius gescheitert ist, werden Gerüchte laut, der hessische Healthcarekonzern bereite einen zweiten Anlauf zur Übernahme der Krankenhauskette vor.

Unter Berufung auf unternehmensnahe Kreise meldet etwa die Nachrichtenagentur Reuters, bei Fresenius denke man jetzt darüber nach, sich mit der einfachen Kapital-Mehrheit von 50 Prozent plus einer Aktie zu bescheiden.

Ursprünglich wollte Fresenius 90 Prozent plus eine Aktie. Dies ist die satzungsgemäß nötige Stimmenzahl für das unumschränkte Sagen bei Rhön.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »