Mittwoch, 19. Juni 2013
Ärzte Zeitung, 29.01.2013

Molekülbibliothek

AstraZeneca kooperiert mit LDC

LONDON/DORTMUND. AstraZeneca und das Dortmunder Forschungs-Start-up Lead Discovery Center (LDC) kooperieren, um neue Therapieoptionen gegen Krankheiten mit hohem medizinischem Bedarf zu erforschen.

Im Rahmen der zunächst auf zwei Jahre angelegten Zusammenarbeit wird AstraZeneca dem LDC rund 250.000 Substanzen aus seiner Molekülbibliothek zum Screenen überlassen.

Das LDC soll für ein Portfolio innovativer Zielmoleküle, sogenannte Targets, pharmakologisch aktive Substanzen identifizieren.

Daraus könnten neue Wirkstoffe gegen Krebs, neuronale Erkrankungen, Atemwegs-, Entzündungs-, Herz-Kreislauf-, Magen-Darm- und Infektionskrankheiten resultieren, heißt es.

AstraZeneca erhalte ein Vorzugsrecht für den Lizenzerwerb zur weiteren vorklinischen und klinischen Entwicklung der Substanzen sowie zu deren Vermarktung. (eb)

|
Topics
Schlagworte
Unternehmen (8189)
Organisationen
AstraZeneca (297)
Krankheiten
Krebs (3577)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Hungerstreik in Guantanamo: Ärzte prangern Obama an

Berlin steht still: US-Präsident Obama kommt nach Deutschland. Ob auch Guantanamo ein Thema sein wird? Wenn es nach 153 Ärzten geht, dann schon. mehr »

Transplantationsskandal: Anklage gegen Göttinger Arzt erhoben

Knapp zwei Jahre nach einem ersten anonymen Hinweis auf Manipulationen bei Organtransplantationen hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig jetzt Anklage gegen den früheren Leiter der Göttinger Transplantationschirurgie erhoben. mehr »

DMP und IV: Aus zwei mach' eins?

Seit Jahren stocken die IV-Verträge. Das Problem ist bekannt, denn 2008 ist die Anschubfinan­zierung ausgelaufen. Jetzt wollen Fachleute das ändern - und liebäugeln mit den DMP. mehr »