Mittwoch, 26. November 2014
Ärzte Zeitung, 29.01.2013

Molekülbibliothek

AstraZeneca kooperiert mit LDC

LONDON/DORTMUND. AstraZeneca und das Dortmunder Forschungs-Start-up Lead Discovery Center (LDC) kooperieren, um neue Therapieoptionen gegen Krankheiten mit hohem medizinischem Bedarf zu erforschen.

Im Rahmen der zunächst auf zwei Jahre angelegten Zusammenarbeit wird AstraZeneca dem LDC rund 250.000 Substanzen aus seiner Molekülbibliothek zum Screenen überlassen.

Das LDC soll für ein Portfolio innovativer Zielmoleküle, sogenannte Targets, pharmakologisch aktive Substanzen identifizieren.

Daraus könnten neue Wirkstoffe gegen Krebs, neuronale Erkrankungen, Atemwegs-, Entzündungs-, Herz-Kreislauf-, Magen-Darm- und Infektionskrankheiten resultieren, heißt es.

AstraZeneca erhalte ein Vorzugsrecht für den Lizenzerwerb zur weiteren vorklinischen und klinischen Entwicklung der Substanzen sowie zu deren Vermarktung. (eb)

|
Topics
Schlagworte
Unternehmen (8848)
Organisationen
AstraZeneca (350)
Krankheiten
Krebs (4071)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Geriatrie-Ziffern: Was kann delegiert werden?

EBM kontrovers: Kann das hausärztlich-geriatrische Basisassessment (EBM 03360) an die Medizinischen Fachangestellten delegiert werden oder nicht? Diese Frage entzweit die EBM-Fachleute. Ein Pro und Contra. mehr »

Ebola-Krise: Regierung nimmt Ebola-Flieger in Betrieb

Die Bundesregierung hat ihre Finanzmittel für den Kampf gegen Ebola in Westafrika noch einmal kräftig aufgestockt. Am Donnerstag soll das Ebola-Rettungsflugzeug "Robert Koch" für den Einsatz bereit sein. Unterdessen warnt der Entdecker des Ebola-Virus vor schwerwiegenden Folgen für die Krisenregion. mehr »

These zu angehenden Ärzten: Angst vor der Allgemeinmedizin

Warum lassen sich so wenige junge Ärzte als Hausärzte nieder? Weil sie Angst davor haben, glaubt der Gesundheits­ weise Gerlach - und nennt eine weitere Ursache: Es fehlen Vorbilder. mehr »