Freitag, 27. Februar 2015
Ärzte Zeitung, 29.01.2013

Molekülbibliothek

AstraZeneca kooperiert mit LDC

LONDON/DORTMUND. AstraZeneca und das Dortmunder Forschungs-Start-up Lead Discovery Center (LDC) kooperieren, um neue Therapieoptionen gegen Krankheiten mit hohem medizinischem Bedarf zu erforschen.

Im Rahmen der zunächst auf zwei Jahre angelegten Zusammenarbeit wird AstraZeneca dem LDC rund 250.000 Substanzen aus seiner Molekülbibliothek zum Screenen überlassen.

Das LDC soll für ein Portfolio innovativer Zielmoleküle, sogenannte Targets, pharmakologisch aktive Substanzen identifizieren.

Daraus könnten neue Wirkstoffe gegen Krebs, neuronale Erkrankungen, Atemwegs-, Entzündungs-, Herz-Kreislauf-, Magen-Darm- und Infektionskrankheiten resultieren, heißt es.

AstraZeneca erhalte ein Vorzugsrecht für den Lizenzerwerb zur weiteren vorklinischen und klinischen Entwicklung der Substanzen sowie zu deren Vermarktung. (eb)

|
Topics
Schlagworte
Unternehmen (9030)
Organisationen
AstraZeneca (359)
Krankheiten
Krebs (4166)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Typ-1-Diabetes: Frauen verlieren mehr Lebenszeit

Frauen leben im Allgemeinen länger als Männer. Dieser Vorteil geht aber bei Typ-1-Diabetes verloren: Frauen verlieren im Vergleich deutlich mehr Lebensjahre. mehr »

Niels H. verurteilt: Lebenslang für mordenden Pfleger

Der ehemalige Krankenpfleger Niels H. muss wegen Mordes lebenslang in Haft. Er hatte mehrere Patienten eine Überdosis eines Herzmedikaments gespritzt, viele starben daran. mehr »

Selbstzahlerleistungen: MDS lässt kein gutes Haar an IGeL

Der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes feiert den dritten Geburtstag seines kritischen Portals IGeL-Monitor. Aus diesem Anlass holt er erneut zu einer Generalkritik aus: Die meisten Selbstzahlerleistungen seien nicht nur nutzlos, sondern teils sogar schädlich. mehr »