Mittwoch, 1. April 2015
Ärzte Zeitung, 29.01.2013

Molekülbibliothek

AstraZeneca kooperiert mit LDC

LONDON/DORTMUND. AstraZeneca und das Dortmunder Forschungs-Start-up Lead Discovery Center (LDC) kooperieren, um neue Therapieoptionen gegen Krankheiten mit hohem medizinischem Bedarf zu erforschen.

Im Rahmen der zunächst auf zwei Jahre angelegten Zusammenarbeit wird AstraZeneca dem LDC rund 250.000 Substanzen aus seiner Molekülbibliothek zum Screenen überlassen.

Das LDC soll für ein Portfolio innovativer Zielmoleküle, sogenannte Targets, pharmakologisch aktive Substanzen identifizieren.

Daraus könnten neue Wirkstoffe gegen Krebs, neuronale Erkrankungen, Atemwegs-, Entzündungs-, Herz-Kreislauf-, Magen-Darm- und Infektionskrankheiten resultieren, heißt es.

AstraZeneca erhalte ein Vorzugsrecht für den Lizenzerwerb zur weiteren vorklinischen und klinischen Entwicklung der Substanzen sowie zu deren Vermarktung. (eb)

|
Topics
Schlagworte
Unternehmen (9107)
Organisationen
AstraZeneca (360)
Krankheiten
Krebs (4198)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

GOÄ-Novelle: "Der Zug nimmt richtig Fahrt auf"

In der Ärzteschaft gibt es Unruhe über die Verhandlungen zur neuen Gebühren­ordnung. Wie ist der aktuelle Stand? Darüber hat die "Ärzte Zeitung" mit Dr. Theodor Windhorst, Vorsitzender des GOÄ-Ausschusses, gesprochen. mehr »

Trotz Lebensstiländerung: Diabetes ist meist eine Einbahnstraße

Prinzipiell können Typ-2-Diabetiker es schaffen, ihren Stoffwechsel durch eine Lebensstil­änderungen zu normalisieren. Nur sehr wenige schaffen das aber, wie eine US-Studie jetzt belegt. mehr »

Blasenkrebs: Urin verrät Überlebenschancen

Ob ein Harnblasen­karzinom besonders aggressiv ist, könnte künftig ein simpler Urintest zeigen. Darauf lassen britische Forschungsergebnisse hoffen. mehr »