Ärzte Zeitung, 29.01.2013

Molekülbibliothek

AstraZeneca kooperiert mit LDC

LONDON/DORTMUND. AstraZeneca und das Dortmunder Forschungs-Start-up Lead Discovery Center (LDC) kooperieren, um neue Therapieoptionen gegen Krankheiten mit hohem medizinischem Bedarf zu erforschen.

Im Rahmen der zunächst auf zwei Jahre angelegten Zusammenarbeit wird AstraZeneca dem LDC rund 250.000 Substanzen aus seiner Molekülbibliothek zum Screenen überlassen.

Das LDC soll für ein Portfolio innovativer Zielmoleküle, sogenannte Targets, pharmakologisch aktive Substanzen identifizieren.

Daraus könnten neue Wirkstoffe gegen Krebs, neuronale Erkrankungen, Atemwegs-, Entzündungs-, Herz-Kreislauf-, Magen-Darm- und Infektionskrankheiten resultieren, heißt es.

AstraZeneca erhalte ein Vorzugsrecht für den Lizenzerwerb zur weiteren vorklinischen und klinischen Entwicklung der Substanzen sowie zu deren Vermarktung. (eb)

|
Topics
Schlagworte
Unternehmen (10031)
Organisationen
AstraZeneca (421)
Krankheiten
Krebs (4659)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Wenn die Grillbürste zur Gesundheitsgefahr wird

Möglicherweise krebsauslösende Stoffe, die beim Grillen entstehen: Davon hört man oft. Von Drahtbürsten ist eher selten die Rede. Dabei ist die Bedrohung bedeutend akuter. mehr »

Je nach Alter andere Faktoren entscheidend

Bluthochdruck, Rauchen, Cholesterin und Co.: Es gibt viele Faktoren, die einen Herzinfarkt begünstigen. Doch je nach Alter schlagen sie unterschiedlich stark ins Kontor. mehr »

24 Stunden-Versorgung für die EM-Spieler

Wenn die Fans im Fußball der 12. Mann einer Mannschaft sind, dann sind die Ärzte der 13. Ein Team rund um Dr. Müller-Wohlfahrt kümmert sich darum, dass die EM-Fußballer auf den Punkt fit sind. Ein Einblick in ihren Alltag. mehr »