Dienstag, 21. Oktober 2014
Ärzte Zeitung, 29.01.2013

Rabattverträge

Teva und Stada gut im Rennen

ULMBAD VILBEL. Erfolge bei aktuellen Rabattausschreibungen großer Kassen melden Teva und Stada. Demnach erzielte die Teva-Gruppe (Teva, ratiopharm, AbZ Pharma und CT Arzneimittel) bei der zum 1. Juni 2013 startenden 10. AOK-Vertrags-Tranche mit Zuschlägen für 22 Wirkstoffe in 172 Gebietslosen das beste Ergebnis aller Bieter.

Insgesamt hatte die AOK Zuschläge für 82 Wirkstoffe erteilt. Das gute Abschneiden der Teva-Firmen sei "auch ein Beweis für Qualität und Effizienz der deutschen Produktionsstandorte des Unternehmens", heißt es.

Denn die gewonnenen Wirkstoffe, darunter die Blutdrucksenker Ramipril/HCT, Bisoprolol/HCT und Enalapril, werden in Ulm und Blaubeuren produziert.

Die Stada-Töchter Aliud und Stadapharm konnten bei derselben AOK-Ausschreibung 18 Wirkstoffe in 125 Gebietslosen gewinnen; darunter etwa das umsatzstarke Opioid Tramadol sowie das Bisphosphonat Ibandronsäure.

Auch bei den im April anlaufenden Verträgen der TK und der Barmer GEK sei Stada gut dabei, heißt es.

Bei der achten TK-Ausschreibung habe Stada 55 von 80 Wirkstoffen erhalten, darunter umsatzstarke Präparate wie Omeprazol und Oxycodon. Bei der Barmer bekam Stada elf der 51 erteilten Zuschläge, darunter Nebivolol und Meloxicam. (cw)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Welt-Osteoporose-Tag: Männer - von wegen harte Knochen

Osteoporose galt lang als typische Frauenkrankheit. In Bezug auf die Knochengesundheit könnten Männer jedoch das schwächere Geschlecht sein. Die Erkrankung bleibt bei ihnen oft unentdeckt. mehr »

World Health Summit: Kampfansage an Ebola

Die Weltgemeinschaft forciert ihre koordinierte Hilfe für die Ebola-betroffenen Länder in Westafrika. Auf dem World Health Summit schworen sich Gesundheitexperten auf den Kampf gegen die Epidemie ein. Deutsche Helfer werden seit Montag für ihren Ebola-Einsatz ausgebildet. mehr »

Schwere Niereninsuffienz: Wenn's juckt, cremen statt kratzen

Viele Patienten mit fortgeschrittener Niereninsuffizienz haben Erkrankungen der Haut. Besonders häufig ist der urämische Pruritus, der oft Juckreiz verursacht. Experten verraten, was dagegen hilft. mehr »