Ärzte Zeitung, 06.06.2013

Pharma-Selbstkontrolle

22 Beanstandungen in 2012

BERLIN. Der Verein Freiwillige Selbstkontrolle der Arzneimittelindustrie (FSA) hat seine Bilanz 2012 vorgelegt. Demnach wurden voriges Jahr nur 22 Mal Marketingpraktiken von Pharmafirmen beanstandet.

Zehn Einreichungen stammten von FSA-Mitgliedern, vier aus den Reihen der FSA-Geschäftsführung und weitere acht von Dritten.

Seit Gründung des Vereins 2004 habe es insgesamt 339 Beanstandungen gegeben, heißt es.

Von den Beschwerden 2012 wurden 19 abgeschlossen und im Zuge dessen vier Firmen mit Geldstrafen von je 10.000 Euro zugunsten einer gemeinnützigen Einrichtung belegt. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »