Ärzte Zeitung, 06.06.2013

EU-Kommission

Erstmals Geldstrafen für Pharmaunternehmen?

BRÜSSEL. Die EU-Kommission wird voraussichtlich erstmals Strafen gegen mehrere Pharmaunternehmen verhängen.

Ihnen wird vorgeworfen, Zahlungen für den verzögerten Markteintritt von Nachahmermedikamenten geleistet zu haben.

Berichten zufolge haben acht Firmen mit Bußgeldern wegen solcher im Branchenjargon "Pay for Delay" genannten Absprachen aus 2009 zu rechnen: Lundbeck, Generics UK, Arrow, Resolution Chemicals, Xellia Pharmaceuticals, Alpharma, A.L. Industrier und Ranbaxy.

Weder von Firmenseite noch von der Kommission wurden die Berichte bisher bestätigt. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zeit für aggressive Maßnahmen

Viel Geschwätz, wenig Taten: Zeit für aggressive Weichenstellungen in der Diabetes-Prävention, meinen Fachleute. Sie fordern die Lebensmittel-Ampel und Steuern auf ungesunde Produkte. mehr »

Beim Thema Luftschadstoffe scheiden sich die Geister

Gesundheitliche Gefahren von Luftverschmutzung sehen Pneumologen vorrangig als ihr Thema an. Doch die Meinung der Fachärzte darüber ist nicht einhellig. Das zeigt sich auch im Vorfeld ihrer Fachtagung. mehr »

Patienten vertrauen auf Online-Bewertungen

In welche Praxis soll ich gehen? Ihre Entscheidung fällen Patienten zunehmend anhand von Online-Bewertungen – eine Chance für Ärzte, so eine neue Studie. mehr »